Faszination Wasser

Fotos von Andreas Warlich

vom 18.11.2019 bis 01.03.2020

 

 

 

 

Andreas Warlich

Buchdrucker, Dipl. Sozialpädagoge, Betriebswirt, hat als Jugendlicher analog fotografiert und kam erst relativ spät zur digitalen Fotografie. Er ist kein Verfechter des „out of camera“, sondern bearbeitet seine Bilder mit Hilfe des Computers.

Seit 2011 im Ruhestand arbeitet er seitdem selbständig als Fotograf und Grafikdesigner und stellt seit 2013 seine Fotografien in Galerien und an anderen Orten aus.

 

Faszination Wasser

 

Das Wasser ist der Quell allen Lebens auf diesem Planeten, das vor ungefähr 440 Millionen Jahren teilweise an Land ging.  Die Menschen bestehen zu 65% aus Wasser und tragen rund 45 Liter Flüssigkeit mit sich herum. Wir wiegen uns als Fötus im Fruchtwasser mit den Bewegungen der Mutter und baden in ihren Emotionen. Wie eine Quelle entspringen wir dem Dunkel des Unbewussten. Als Kinder hüpfen wir herum, wie kleine Wellen über Steine springen. Wir suchen als Jugendliche mäandernd unseren Weg in die Welt und reiben uns an den Verhältnissen wie der Fluss an den Ufern. Im fortgeschrittenen Alter fließen wir ruhiger durch die Zeit und verlieren uns im Meer, dem wir entstammen.

Wir ersinnen Begriffe und Metaphern, um unsere Sicht der Welt zu beschreiben: Wir kochen vor Wut oder schäumen über vor Freude, hüllen uns in eisiges Schweigen, schöpfen aus trüber Quelle, sind mit allen Wassern gewaschen, hegen nebulöse Gedanken, haben am Wasser gebaut und zerfließen mitunter vor Rührung in Tränen. Das Wasser prägt unsere Gefühle und Stimmungen - und das Wasser prägt unser Tun: Wir nutzen Wasserkraft, Bade- und Brauwasser.

Wasser fasziniert uns: „Stille Wasser sind tief.“ Wir wähnen Unbekanntes und Unerklärliches. Wir erkunden die Gewässer mit Tauchbooten, wo wir sie einstmals mythologisch deuteten. Wir erkennen uns im Wasser. Es spiegelt uns selbst an der Oberfläche - offensichtlich. Wir wollen dahinter schauen, uns ergründen, auf den Grund unserer Seele hinabtauchen. Geschichte und Gegenwart sind gefüllt mit solchen Versuchen. Zahllose Mythen und Legenden ranken sich um das Thema „Wasser“: von Narziss oder dem Nöck, von Nymphen und Nixen, vom Untergang der Inselreiche Atlantis und Rungholt. In der Ballade von Arno Holz: „Een Boot is noch buten“ wird das Meer in seiner Doppelgestalt beschrieben: als Lebensspender und als Todbringer. Die Fischer kehren heim mit ihrem Fang, aber einen von ihnen behält das Meer. Da sind das Hoffen auf den notwendigen Erfolg menschlicher Mühen für das Überleben und zugleich das Bangen um die unbeschadete Heimkehr des Familienernährers.

Wir sehnen uns nach Aufklärung und Sicherheit statt Angst und Bedrohung, nach Weite und Freiheit statt Enge und Begrenzung, nach Leichtigkeit und Treiben statt Mühsal und Ackern, nach einer besseren Welt jenseits der heimischen Gestade oder gar in einem Leben nach dem Tode. Wir fühlen, fantasieren und forschen, wenn es um das Wasser geht.

Wir wollen begreifen und machen uns ein Bild vom Wesen des Wassers. Andreas Warlich tut das auch. Er tut das in seiner Art, in seinem Metier, das er hervorragend zu nutzen und darzubieten versteht. Andreas Warlich ist Fotograf und zeigt hier Fotografien mit dem Wasser als Hauptmotiv. Außer dem Motiv sind grafische Elemente interessant: Bilddiagonalen, (Farb- und) Helligkeitskontraste, Lichtführung, ungewöhnliche Linienstrukturen, einzelne Objekte oder Menschen. Er vermeidet ablenkende Gestaltungsmomente. Seine Bilder zeigen Gegensätze: flüssig und fest, nass und trocken, Land und Wasser, Mensch und Umwelt in schwarz und weiß oder hell und dunkel. Gegensätze drängen nach Erklärung und Auflösung; sie verlangen nach einer Vision. Jedes Foto gibt nicht nur die Wirklichkeit wieder, sondern es ist zugleich die Interpretation eines Moments. Andreas Warlich hat die Fotografie als ihm eigenes künstlerisches Ausdrucksmittel gewählt. Diese „Bilder vom Wasser“ sind nicht nur Fotos.

 

Reinhart Thomas, 2018

 

 

durbahn vom 30.08.2019 bis 25.10.2019

*durbahn 
ist jahrgang 52, sehr hamburgerin, wohnt aber in lübeck und hat dort auch ihr atelier. als künstlerin ausgebildet wurde sie an der hochschule für
bildende künste in hamburg. sie arbeitet mit allen audiovisuellen medien und fast immer in gruppenzusammenhängen.

 

seit 1979 ist sie als künstlerin bei bildwechsel (www.bildwechsel.org) dem dachverband für frauen/medien/kultur in hamburg mitverantwortlich für die konzeption und die projektvorhaben, betreut vor allem die video-archive und ein videomuseum als chronistin und neuerdings auch ein videoschloss. http://durbahn.det/videoschloss/index.html

 

die eigenkünstlerischen arbeiten sind absichtlich von großer vielfalt und mit einer großen vorliebe für mediale grenzgänge:
videos aus s-8 filmen und fotografien, mit zeichnungen überkopierte fotografien, gezeichnete fotografien digitalexperimentelle zeichnung, zeichnungen transformiert zu objekten, digitalzeichnung-mixed-media multiples und musiken mit tönen und geräuschen ... und:
*durbahn zeichnet ...
ihr zeichnerisches werk zieht als roter faden durch alle zeiten.

seit es digitale zeichenprogramme gibt enststehend die zeichnungen vorzugsweise
direkt mit hilfe von zeichensoftware im computer:
für ausstellungen werden sie auf spezialpapier ausgedruckt, gern dann laminiert um fast überall problemlos ausgestellt werden zu können. so entstehen bildergeschichten und große farbenprächtige wandbilderteppiche.
ausserdem erscheinen die zeichnungen als multiples in möglichst verblüffenden präsentationsformen - es gab schon nachtlichter ...zeichnungen auf auf holz als quasi laubsäge-arbeit auf tüten und an der wand - oder auch als editiongestickter t-shirts.
lebensbegleitend ist die absicht einer herausgabe eines tarot-decks - alle 78 bilder neu gezeichnet mit selbstgeschaffenen texten zur interpretation und für die privaten förderinnen von bildwechsel e.v. entsteht jährlich neu ein gezeichneter kalender - gedruckt als jahresgabe. seit den zeiten von blogs und facebook werden die zeichnungens im netz freigesetzt. http://dd-tagesnotizen.blogspot.de/

 

Drahtskulpturen

Vom 08.04.2019 bis 21.06.2019

 

 

 

Heike Ohlenbusch

Vom 26.01.2019 bis 30.03.2019

 

...schon als Kind hatte ich Spaß an der Malerei……in den letzten Jahren verlagerte sich mein Interesse auf den Expressionismus und das großformatigere Arbeiten mit Acrylfarben. Jawlensky, Münter und andere haben mich sehr inspiriert. Besonders das Experimentieren mit Farben und Formen begeistert mich. Malen bedeutet für mich Entspannung und Gestaltung zugleich.

 

Insectarium von Bax Bartmann und Heike Schader

vom 02.11.2018 bis 28.02.2018

Insekten, eine anscheinend unendliche Vielfalt, doch 80 Prozent der Arten sind ausgestorben. Am Ende werden sie doch überleben, da es dazwischen solche gibt, die nahezu nichts umbringt. Insekten zwischen Faszination und Ekel. Im Mikroskopischen und Makroskopischen. Einzelkämpfer und Schwarmbewusstsein.

 

Bearbeitet von Bax Bartmann und Heike Schader

Fotografien von Nicole Prosser vom 24.08.2018 bis 01.11.2018

 

Nicole Prosser nimmt Hamburger Ansichten neu in den Blick.

Ihre in Bunt getauchten Motive verbinden Fotografie und Malfilter und so entsteht ein überraschend neues Bild. Dieser graphische Effekt lädt dazu ein, ein zweites Mal hinzusehen, weil immer wieder neu zu entdeckendes ins Auge fällt.

 

 

Dispersionsfarbe auf Aquarellpapier von Kirsten Rathjen

Ausstellung vom 23. April 2018 bis 20. Juni 2018

Skulpturen aus Plastikmüll

Eine Ausstellung von Heike Schader: ,,Die dramatischen Folgen der Vermüllung der Meere durch Plastik ist längst auch in Europa zu beobachten.

Gemeinsam mit Maike Kleber sind aus der Beschäftigung mit dem Thema verschiedene künstlerische Arbeiten entstanden.

Aus dem in Dänemark gesammelten Plastikmüll habe ich Tiere aus dem Meer erstellt."

Ausstellung vom 09.02.2018 bis 29.03.2018

kontakt@heike-schader.com

Zu schade zum Wegwerfen

 
Maike Kleber mit dem zwei Meter langen Buckelwal Fotos: thl
Maike Kleber mit dem zwei Meter langen Buckelwal Fotos: thl
Maike Kleber macht Kunst aus gefundenem Plastik

thl. Winsen. "Seit langer Zeit beschäftigt mich das Thema 'Plastikmüll' sehr", sagt Therapeutin Maike Kleber aus Winsen. "Mir ist über die Jahre hinweg aufgefallen, dass der Müll, der an den Stränden meines Lieblings-Urlaubslandes Dänemark angeschwemmt wird, immer mehr zunimmt." Also fing sie zusammen mit ihrer Freundin Heike Schrader an, den Plastikmüll aufsammeln. "Erst haben wir ihn vor Ort entsorgt", sagt Kleber. "Doch dann kam uns die Idee, aus dem Plastikmüll etwas zu machen, um mahnend auf die Müllmenge in unseren Meeren aufmerksam zu machen."
Herausgekommen sind eine Vielzahl an Skulpturen, die ausschließlich aus gefundenem Plastikmüll gefertigt wurden - vom kleinen Tintenfisch bis hin zum zwei Meter langen Buckelwal. "Auf unserem Privatgrundstück hatten wir auch schon einen acht Meter langen, begehbaren Plastikmüll-Wal ausgestellt", erzählt Maike Kleber stolz. "Im Inneren waren Walgesänge zu hören. Außerdem hatten wir dort Quallen aufgehängt, die ich aus gefundenen Plastiktüten gehäkelt hatte."
Mittlerweile haben Kleber und Schrader einige ihrer Kunstwerke schon mehrfach ausgestellt. Derzeit sind einige Exemplare in der Praxis von Therapeutin Maike Kleber in Winsen zu sehen. Wer diese besichtigen möchte, kann unter Tel. 0176 - 23251773 gerne einen Termin vereinbaren

Thomas Lipinksi am 23.03.2018

Praxis

Eckermannstr. 4 / Citypassage

21423 Winsen / Luhe

1. Stock

Fahrstuhl vorhanden

info@sbft-maike-kleber.de

Mobil 0176/23251773

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© Maike Kleber